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Autor Thema: B 17 G Bomber-Absturz in Himmlingen  (Gelesen 4963 mal)
Erzmundschenk
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« Antwort #15 am: Januar 31, 2011, 12:59:16 »

Habe einiges aktuallisiert. Achso, Dein Tragflächentank könnte von der Form her eher ein Rumpftank sein.

Die Rumpftanks waren eher flach und breit und hatten in der Hälfte diesen aufgebördelten Falz. Sie wurden vorzugsweise für die P47 Thunderbolt eingesetzt, damit diese ohne aufzutanken die Bomberverbände bis zu ihrem Ziel begleiten konnten.

Die Maschinen wurden durch das zusätzliche Gewicht und der veränderten Aerodynamik in ihrer Wendigkeit stark beeinträchtigt und wurden so leichte Beute für die FW190 und die Me Bf 109.

Es kann also durchaus sein, daß Dein Tank während eines Dogfights, oder aufgrund Beschädigung abgeworfen wurde.

Tragflächentanks haben meistens diese runden Spanden, 3 - 4 Stück der Länge nach...  ;)
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« Antwort #16 am: Januar 31, 2011, 01:00:06 »

 :oIch glaube das Du mit deiner Einschätzung recht hast....sieh mal hier:

http://www.warbirdsresourcegroup.org/URG/images/p47-2.jpg

.... der Tank sieht verdächtig ähnlich aus  ::)

Danke nochmal!

Gruß Benny
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Erzmundschenk
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« Antwort #17 am: Januar 31, 2011, 01:01:50 »

Anbei die Missionsdaten der Boing B-17 G "Ole Smoke" Kennung 42-31262 am 16.03.1944, im Einsatz gegen Augsburg, durch deutsche Messerschmitt Bf 110 des Zerstörergeschwaders ZG 76 über Aalen abeschossen:

http://www.390thspace.com/missions2.php?crew=11&missiondate=440316





* p1010988_web_787.jpg (22.36 KB, 560x392 - angeschaut 203 Mal.)

* p1010989_web_369.jpg (23.02 KB, 652x426 - angeschaut 198 Mal.)
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« Antwort #18 am: Januar 31, 2011, 01:02:30 »

Tolle Bilder  ;)

Auf welcher Flugschau kann man denn diese Schmuckstücke bestaunen?
Die machen bestimmt einen Höllenlärm!

Hier noch ein Link zum Zerstoerergeschwader 76:

http://www.michael-reimer.com/CFS2/CFS2_Profiles/ETO_AXIS_Luftwaffe_ZG76.html

Gruß Benny
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« Antwort #19 am: Januar 31, 2011, 01:02:46 »

Hier noch kurz was zum "Ole Smoke" - Absturz in Himmlingen:

Bereits im März 1944 war oberhalb von Himmlingen ein B-17 Bomber abgestürzt. Die Gefangenen wurden durch das Hirschbachtal in die Gefangenschaft abgeführt. Seargent Kenneth Devore, der bei dem Absturz sein Leben verlor, begrub man auf dem St. johann Friedhof in Aalen. Nach Kriegsende wurde sein Leichnam auf den amerikanischen Friedhof in Frankfurt überführt.
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Erzmundschenk
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« Antwort #20 am: Januar 31, 2011, 01:03:20 »

Habe hier noch etwas zur Geschichte der Messerschmitt BF 109:
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Härtsfeld-Tobi
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« Antwort #21 am: Januar 31, 2011, 01:05:42 »

Hallo zusammen!

Bei uns im Dorf in Eglingen bei Dischingen ist auch ein Bomber abgestürzt. Dieser wurde laut Erzählungen über Ellwangen getroffen und hat dann leider in unseren Dorf ein Haus gespalten!
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« Antwort #22 am: Januar 31, 2011, 01:06:31 »

Hallo und herzlich Willkommen Härtsfeld-Tobi

Zu Deinem Post hat Erzmundschenk hier im Forum schon was beigetragen....
schau mal hier:

Dischingen Eglingen 17.04.1944 B17 G "Stormy Weather" 42-37910 96. BG / 339. BS

http://www.447bg.com/Beaty%20Crew.htm

...dort ist sogar ein Zeitungsbild mit einigen der Crewmitgliedern
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Peter
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« Antwort #23 am: Januar 31, 2011, 01:08:19 »

Hallo Zusammen,

ich bin heute eher zufällig auf Euer Forum und die Berichte über diverse Flugzeugabstürze gestossen.

Ich wohne in der Ulmer Region und arbeite seit rund 10 Jahren an einer Datei mit möglichst allen Flugzeugabstürzen in Baden-Württemberg, Bayern, dem Elsass und den angrenzenden österreichischen Bundesländern. Derzeit habe ich etwas über 4000 Maschinen erfasst.

Die Abstürze der verschiedenen B-17 in Ellwangen, Heubach, Himmlingen und Dischingen-Eglingen kenne ich; in Ellwangen und Heubach war ich schon an den Absturzstellen.

Die vermeintlich verschollene Maschine vom 27.02.45 ist bei Augsburg
runtergekommen.

@ Härtsfeld-Tobi: ist die Maschine direkt in Eglingen abgestürzt? Ich erfasse nämlich in meiner Datenbank die Absturzstellen möglichst genau und war mir hier noch nicht ganz sicher.

Peter
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« Antwort #24 am: Januar 31, 2011, 01:09:04 »

Herzlich Willkommen Peter.

War an den besagten Absturzstellen noch etwas sichtbar. Konntest Du
Flugzeugteile/Fragmente ausmachen?

Wie gross ist Deine Datenbank denn?

Es gab auch mal eine gute Internetseite....weiss leider nicht mehr den Namen...die hatten auch eine grosse Datenbank online. Leider ist diese Seite inzwischen offline Crying or Very sad Es gibt ein paar Seiten im Netz aber keine kommt an die ehemalige Datenbank ran.

Gruss Von Wabelingen
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Peter
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« Antwort #25 am: Januar 31, 2011, 01:09:56 »

Hallo Von Wabelingen,

eigentlich findet man an jeder Absturzstelle noch Überreste und Fragmente. Zwar in der Regel nur kleine Teile - aber das genügt mir persönlich schon um die Absturzstelle konkret zu erfassen.

Im Lauf der Jahre hat man genug Erfahrung um anhand dieser kleinen Teile zumindest die entsprechende Nationalität des Flugzeuges zu erkennen oder belegen. Ein Flugzeugprofi bin ich deswegen noch lange nicht. Sehr hilfreich dabei sind natürlich Teilenummern auf den Blechresten. Oder auch Patronenhülsen und ähnliches.

In meiner Datenbank erfasse ich Absturzort mit Landkreis und PLZ, Nationalität, Flugzeugtyp, Einheit, Werksnummer der Maschine und Name sowie Schicksal des Piloten, Grund des Absturzes.

Viele Grüße

Peter
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